Wie Du Freude in Dein Leben einlädst - ohne Dich selbst zu belügen

Freude

 

Fein und zart,

Rein und licht

Erlöst und frei

Unabhängig

Dankbar und berührt

Ehrlich und echt

 

Freude

Stilles Lächeln

entspanntes Leben

leuchtendes Herz

und strahlende Augen

 

Freude

Übersprudelndes Sein

glucksendes Lachen

leuchtendes Herz und strahlende Augen

 

Freude

Entstanden aus

Akzeptanz

Selbstwirksam Sein

Hingabe

leuchtendem Herz und

strahlenden Augen.

 

 

 

In meinen letzten Artikeln habe ich über die Faktoren Akzeptanz, Selbstwirksam Sein und Hingabe geschrieben - und auch heute geht es wieder darum, wenn ich mir die Frage stelle, wie kann ich in einer schwierigen Phase, einer Krise, trotzdem Freude empfinden, ohne mich dabei zu belügen.  Was meine ich damit?

Ich trage die Überzeugung in mir, dass ich mein Leben gestalten kann - auch und gerade in herausfordernden Lebensphasen bin ich dazu geradzu aufgerufen, Schöpferin meines Lebens zu sein.  Doch was bedeutet dies? Schöpferin zu sein?  Heißt das mir einzureden , dass schon alles gut ist? Heißt das, eine Situation schöner zu reden, als sie ist? Heißt das immer Positives zu fühlen?   In meiner langen Erkrankungs- und Genesungsphase durfte ich mit einem großen Mißverständnis  (in mir) aufräumen:  "Freude ist nur möglich, wenn es im Außen stimmt. " 

Eine zeitlang (fast 2 Jahre) stimmte im Außen überhaupt nichts : ich war ein paar Monate ein Pflegefall (warum kannst Du hier nachlesen :  ich konnte nicht arbeiten und meine Kinder nicht versorgen, den Haushalt nicht führen, kein Geld verdienen.  Ich begab mich auf eine lange Selbstheilungsreise und machte in dieser Zeit eine für mich sensationelle Erfahrung: trotz dieser schweren Umstände konnte ich Freude empfinden  - wenn ich drei wichtige Schritte beachtetete:

Akzeptanz der Situation, Hingabe an das, was ist und Selbstwirksam sein .

Ich machte die Erfahrung in einer meiner schwersten Herausforderungen in meinem Leben, dass es, unabhängig vom Außen, in mir einen Ort gibt, der zur Freude fähig ist , auch wenn es nach Außen hin , nichts zum Freuen gibt. 

Diese Freude manifestierte sich immer dann, wenn ich mich nicht gegen das, was jetzt ist, wehrte. Als ich z.B.  für eine Woche im Krankenhaus war, meine Augen sich ständig von rechts nach links bewegten und ich mit Dauerschwindel nicht einmal essen konnte, hörte ich auf zu fragen, wann das endlich aufhört und warum das passiert ist. Ich war einfach nur da.  So wie ich war. Schwach, krank und unfähig, etwas zu tun. Ich akzeptierte, dass es so war. Es gab keinen Widerstand.  Ich gab mich der Situation, die ich nicht ändern konnte, hin. Doch was ich tat, war, mich mit meinem Körper zu unterhalten, ihn um Bilder zu bitten, die  mir zeigten, was los war mit mir.  Und ich bekam Antworten. Zu Beginn verstand ich sie nicht, doch es stellte sich später heraus, dass das innere Bild , das ich gesehen hatte, exakt der Diagnose entsprach : mein Gleichgewichtsnerv war umwickelt von einem Gefäß und dadurch unter Dauerreizung entzündet.   Mit der Beschäftigung mit meinem Körper und seinem Symptom entschied ich mich, diese Erkrankung nicht, wie empfohlen, mit einem starken Medikament mit hohen Nebenwirkungen zu  bekämpfen, sondern dem Symptom auf die Spur zu gehen. Dabei empfand ich mich, trotz meiner Eingeschränktheit, als höchst selbstwirksam. Aus der Akzeptanz der Situtation entstand das klare Empfinden: ich muss meinen eigenen Weg gehen, abseits von dem, was die Schulmedizin dazu sagt.  Und ich fühlte Freude darüber, dass ich diesen Weg ging - weil ich so in meiner inneren Kraft blieb - auch wenn sich  das äußerlich  erst einmal nicht so darstellte, da ich lange und viel Hilfe benötigte.  Doch durch diesen Weg erkannte ich, was ich am meisten brauchte, um wieder gesund zu werden : stressfreie Zeit, viel Ruhe und Zeit für mich.  Ich war einfach eine zeitlang zu sehr über meine Kräfte und Grenzen gegangen, weil das Leben mit drei Kindern  als berufstätige Mutter dies einfach so verlangte.... so dachte ich.. Und zu dieser Zeit belog ich mich selbst und redete mir ein, dass schon alles werden würde.... dass ich es schon schaffen würde....  - ich hatte eben nicht akzeptiert, dass da eine Grenze ist, dass ich nicht einfach immer weitermachen kann.... - ich empfand oft keine Freude mehr und versuchte mich zu beruhigen durch positive Affirmationen, etc.  Durch den eindrücklichen Stopp meines Körpers, durfte ich lernen: Freude entsteht da von selbst, wo ich einfach akzeptiere und mich dem Jetzt hingebe ( möge es noch so herausfordernd sein ) und nicht über offensichtliche Grenzen gehe.  Dieses Paradoxon  begleitet mich  seitdem: immer wenn die Freude weggeht, darf ich schauen, wo ich wieder zu wenig akzeptiere, wie mein Leben gerade ist. Habe ich das herausgefunden, stellt sich die Freude wieder wie von selbst ein und Ideen, wie ich etwas verändern kann, damit es  mir dauerhaft besser geht, stellen sich automatisch ein oder mir wird klar, es gibt gar nichts zu verändern. Ich bin nur wieder dem alten Mißverständnis aufgesessen, dass  es nur Freude geben kann , wenn im Außen alles stimmt.

 

Wie  geht es Dir mit diesem Blogartikel? Ich freue mich von Dir in den Kommentaren zu lesen, wie Du echte Freude in Dir findest.

Wenn Du gerade in einer herausfordernden Krise bist und Dir immer wieder Freude und Sinn verloren gehen, lade ich Dich zu einem kostenlosen Gespräch mit mir ein, Deine SinnZeit, um die nächsten Schritte aus der Krise zu finden und zu schauen, ob mein Angebot für Dich dafür hilfreich sein kann.

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Am 27.5. startet meine Challenge "Wie Du in Dir Sinn findest in Deiner Krise" - 5zu  Tage begleite ich Dich per mail zu Deinem inneren SINNRAUM.

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Ich freue mich auf Dich!

 

Hab es gut, und wenn nicht: Mach es Dir gut!

Deine Claudia, SinnEntfalterin  von Praxis Pan

 

 

 

 

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